GfS vor Ort: Stichwort Ruhr-Konferenz

Ende 2018 endete die 200-jährige Geschichte des Steinkohlenbergbaus im Ruhrgebiet. Die Landesregierung NRW hat deshalb die sog. „Ruhr-Konferenz“ gestartet. Ein mehrjähriger Prozess, der möglichst viele Akteure in der Metropole Ruhr zusammenbringen und aktivieren soll, um zu gemeinsamen Projekten im Ruhrgebiet zu kommen. Der Prozess ist sehr breit angelegt und erstreckt sich über 20 Politikfelder.

Das Büro der Ruhr-Konferenz hatte uns eingeladen, um Ziele und Stand des Verfahrens zu erläutern und zu diskutieren. Ein herzliches Dankeschön gilt in diesem Zusammenhang den Gastgebern Jürgen Hein (Leiter Arbeitsstab Ruhrkonferenz am Standort Zollverein) und Hans-Michael Diller (Büro der Ruhrkonferenz in der Staatskanzlei Düsseldorf) für den ausführlichen Einblick in ihre Aufbau-Arbeit und die Bereitschaft zum anspruchsvollen Austausch u.a. über Formate, Zielgruppen und angestrebte Ergebnisse.

16 Teilnehmende fanden sich am 7. März 2019 in den Räumen der Ruhr-Konferenz auf dem Gelände Zollverein ein. Mit den Gastgebern und untereinander gelang eine engagierte Diskussion über die Einschätzung des zurückgelegten und für die Zukunft angedachten Prozesses. Im Vordergrund standen dabei insbesondere die vergangenen Formate mit ähnlichen Zielsetzungen (IBA, Regionalen, Projekt Ruhr GmbH, Kulturhauptstadt 2010…), das Verhältnis zu bestehenden Institutionen (Regionalverband Ruhr, Initiativkreis Ruhr, …) sowie die Chancen und Risken für die nach wie vor bestehenden Herausforderungen des Ruhrgebiets (kleinräumige Disparitäten, prekäre Beschäftigung, abgehängte Biografien, negatives Image, …).

Unser Thema: Weiterbildungs- und Exkursionsprogramm der GfS

Mit einer kurzen Zusammenschau zurückliegender Veranstaltungen, Workshops und Exkursionen der GfS leitete Stefan Berghaus den Abend am 13. März im Essener Unperfekthaus ein. Einig waren sich alle Teilnehmer, dass diese sehr wertvoll für die GfS und ihre Mitglieder waren. Ein festeres Format wäre daher wünschenswert. Sechs Teilnehmende erörterten verschiedene Möglichkeiten der inhaltlichen und organisatorischen Ausrichtung.

Frühjahrstagung 2014: Zivilgesellschaftliches Engagement und Strukturpolitik

Das Frühjahrstreffen der Gesellschaft für Strukturpolitik fand am 24. Januar 2014 um 16:30 Uhr in Wuppertal statt.

Das Thema lautete „Zivilgesellschaftliches Engagement und Strukturpolitik“. Als Fortsetzung der bisherigen Diskussionen ging es weiter um die „Anschlussfähigkeit“ bürgerschaftlichen Engagements an die Strukturpolitik und die Voraussetzungen hierfür.

Einen Input hierzu gab Joachim Boll (startklar.projekt.kommunikation) vor dem Hintergrund seiner Erfahrungen mit „Initiative ergreifen“.  Das Frühjahrstreffen begann mit einem Besuch im Bahnhof Mirke und wurde abends in der Silvio-Gesell-Tagungsstätte fortgesetzt.