{"id":1008,"date":"2019-11-12T19:00:51","date_gmt":"2019-11-12T18:00:51","guid":{"rendered":"http:\/\/strukturpolitik.org\/?p=1008"},"modified":"2024-02-04T14:38:28","modified_gmt":"2024-02-04T13:38:28","slug":"naechste-termine-fuer-2019","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/strukturpolitik.org\/?p=1008","title":{"rendered":"Unser Thema: Bochum-Strategie 2030"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-text-align-left has-very-dark-gray-color has-text-color\">Dr. Lars Tata vom Referat des Oberb\u00fcrgermeisters f\u00fcr gesamtst\u00e4dtische Angelegenheiten der Stadt Bochum erm\u00f6glichte uns am 12. November 2019 im <a href=\"http:\/\/www.unperfekthaus.de\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Essener Unperfekthaus<\/a>  den Einblick in den aktuellen Stand der <a aria-label=\"Bochum-Strategie (opens in a new tab)\" href=\"https:\/\/www.bochum.de\/Die-Bochum-Strategie\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Bochum-Strategie<\/a>. <\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Dabei handelt es sich um eine langfristig (bis 2030) und thematisch breit aufgestellte Strategie mit  \u201eChange-Anspruch\u201c. Die Stadtverwaltung als Absender verfolgt damit  die Intention einer Steigerung der Lebensqualit\u00e4t aller B\u00fcrgerinnen und  B\u00fcrger. Die Stadt setzt dabei auf eine Erh\u00f6hung der Wettbewerbsf\u00e4higkeit  und den Faktor &#8222;Wissen&#8220; als Motor der Stadtentwicklung. Ein wichtiger erster Meilenstein im Jahr 2017 waren ein Stakeholder-Workshop mit relevanten Entscheidungstr\u00e4gern und Multiplikatoren sowie eine B\u00fcrgerkonferenz mit 300 durch das Amt f\u00fcr Statistik zuf\u00e4llig ausgew\u00e4hlten geladenen B\u00fcrgern, deren Geschlecht, Herkunft, Wohnort im Stadtgebiet und Alter einen Querschnitt der Gesellschaft darstellen. 2018 folgten ein Markt der Ideen als mehrt\u00e4giges Messeformat im Rathaus mit Veranstaltungen sowie eine zweite B\u00fcrgerkonferenz zum Thema Quartier und ein weitere Stakeholder-Veranstaltung. Die verschiedenen Beteiligungsformate f\u00fchrten zu rd. 1.200 steckbriefartigen Projektideen f\u00fcr m\u00f6gliche Kernaktivit\u00e4ten im Rahmen der Bochum Strategie (s.u.). Ein unmittelbares Ergebnis des Prozesses war die Einf\u00fchrung einer Stelle f\u00fcr Ideenmanagment in der Stadtverwaltung. Zuk\u00fcnftig soll der Kreis der Stakeholder z.B. um Vereine und Stadtteilinitiativen erweitert werden.<br> 2019 folgte eine dritte B\u00fcrgerkonferenz.<\/p>\n\n\n\n<p>Die im Juni 2017 als Erstauflage ver\u00f6ffentlichte Brosch\u00fcre \u201eDie Bochum Strategie 2030\u201c enth\u00e4lt ein Zielystem mit 5 Kompetenzen um einen Wesenskern aus &#8222;Wissen &#8211; Wandel &#8211; Wir-Gef\u00fchl&#8220; (s. Beitragsbild oder Download unter <a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\"https:\/\/www.bochum.de\/Die-Bochum-Strategie (opens in a new tab)\" href=\"https:\/\/www.bochum.de\/Die-Bochum-Strategie\" target=\"_blank\">https:\/\/www.bochum.de\/Die-Bochum-Strategie<\/a>). Diesen werden die wichtigsten Projektideen als \u201eKernaktivit\u00e4ten\u201c zugeordnet, von denen 50 bereits zur Umsetzung beschlossen sind. Einzelne Schwerpunkte (z.B. Hochkultur der Spitzenklasse) sind noch nicht mit Kernaktivit\u00e4ten hinterlegt. Zurzeit wird &#8211; neben der Umsetzung der Kernaktivit\u00e4ten &#8211; daran gearbeitet, die Bochum Strategie mit den ihr hinterlegten Prozessen weiter zu verbessern. Dazu sind Arbeitsgruppen u.a. zum Controlling, zur Kommunikation und zur Verkn\u00fcpfung der Bochum Strategie mit Fachkonzepten und Querschnittszielen der Stadtverwaltung eingerichtet.<\/p>\n\n\n\n<p>Catherine Gregori und Frank Osterhoff konkretisierten diesen Einstieg mit pers\u00f6nlichen Beispielen. Wie gewohnt er\u00f6rterten die elf Teilnehmenden die Besonderheiten der Bochum-Strategie von vielen Seiten. So z.B. die Fragen nach der Messbarkeit der Ziele (erstes Meilenstein-Monitoring gestartet), dem  Umgang mit dem gro\u00dfen Ideenpool (u.a. Stelle f\u00fcr Ideenmanagement), der Beiteiligungsbereitschaft und -kompetenz der B\u00fcrger (gute Erfahrungen mit Vielfalt), der Einbindung der Wirtschaft (z.B. im Rahmen der Projekte), dem R\u00fcckhalt in der Politik (Abstimmung \u00fcber Kernaktivit\u00e4ten im Rat, aktive Mitarbeit im Beirat), der Bedeutung f\u00fcr die regionale Entwicklung (kleinr\u00e4umige Kooperationen z.B. \u00fcber Projekte denkbar), der Erkl\u00e4rungsbed\u00fcrftigkeit einer komplexen Strategie (zielgruppenorientierte Moderation der Veranstaltungen, Marketingkonzept u.a. mit Corporate Identity) und den Unterschieden zu weiteren bekannten st\u00e4dtischen Entwicklungsstrategien (<a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\"dortmund project (opens in a new tab)\" href=\"http:\/\/www.dortmund-project.de\" target=\"_blank\">dortmund project<\/a>, <a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\"Mannheim Wandel im Quadrat (opens in a new tab)\" href=\"https:\/\/www.mannheim.de\/sites\/default\/files\/page\/16\/abschlussbericht_change_final.pdf\" target=\"_blank\">Mannheim Wandel im Quadrat<\/a>, <a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\"IBA Heidelberg (opens in a new tab)\" href=\"https:\/\/iba.heidelberg.de\/de\" target=\"_blank\">IBA Heidelberg<\/a>).<\/p>\n\n\n\n<p>Unser herzlicher Dank  gilt dem Referenten Dr. Lars Tata f\u00fcr den Einblick und die Bereitschaft zur Diskussion als auch f\u00fcr die freundliche Genehmigung des Beitrag- Bildes!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dr. Lars Tata vom Referat des Oberb\u00fcrgermeisters f\u00fcr gesamtst\u00e4dtische Angelegenheiten der Stadt Bochum erm\u00f6glichte uns am 12. 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