Unser Thema: soziale Prävention

Mit sozialer Prävention verbinden sich verschiedene Ziele, die von der Verbesserung der Teilhabe an Bildung und Gesellschaft bis zur Entlastung der öffentlichen Haushalte geht. In 18 Modellkommunen hat das Landesvorhaben „Kein Kind zurücklassen! Kommunen in NRW beugen vor (KeKiZ)“ seit etwa 3 Jahren Veränderungen im Präventionsangebot in Gang gesetzt.

Regina von Görtz und Frank Osterhoff informierten im Essener Unperfekthaus über das Vorhaben und erörterten die wichtigsten Forschungserkenntnisse aus der Begleitevaluation der Bertelsmann Stiftung. Martin Hennicke kommentierte aus Sicht des Landes NRW. Zehn Teilnehmerinnen und Teilnehmer diskutierten die Erklärungsansätze für Benachteiligung („auf die Adresse kommt es an“), erfolgreiche Präventionsstrategien im sozialen Nah-Umfeld betroffener Familien („ungleiches ungleich behandeln“) sowie die Messbarkeit der gesellschaftlichen und fiskalischen Erfolge von sozialer Prävention („Prävention braucht einen langen Atem“).

Unser Thema: Schnittstellen zwischen der Zivilgesellschaft und der Strukturpolitik

Der erste Stammtisch der Gesellschaft für Strukturpolitik im Jahr 2014 fand am 20. März im Unperfekthaus in Essen statt. Thema des Abends waren die „Schnittstellen zwischen der Zivilgesellschaft und der Strukturpolitik“. Den Einstieg bildete ein kurzer Rückblick auf das Frühjahrstreffen in Wuppertal (u.a. Bahnhof Mirke), bei der die Absicht eines gemeinsamen Themenpapiers der GFS erklärt worden war. Auf das konkrete Beispiel bezogen wurde kritisch hinterfragt, inwiefern die bürgerschaftlichen Initiativen durch die professionelle Fortentwicklung in ihrem ursprünglichen Charakter und ihrer Zielsetzung erhalten bleiben können bzw. wie eine von außen angestoßene Veränderung der Ansätze zu bewerten ist.

Auf Basis einer Thesensammlung von Martin Hennicke erörterten neun Teilnehmer im Anschluss diese und angrenzende Themenfelder. Leitgedanke des Thesenpapiers war, aus „Betroffenen Beteiligte zu machen“.

Frühjahrstagung 2014: Zivilgesellschaftliches Engagement und Strukturpolitik

Das Frühjahrstreffen der Gesellschaft für Strukturpolitik fand am 24. Januar 2014 um 16:30 Uhr in Wuppertal statt.

Das Thema lautete „Zivilgesellschaftliches Engagement und Strukturpolitik“. Als Fortsetzung der bisherigen Diskussionen ging es weiter um die „Anschlussfähigkeit“ bürgerschaftlichen Engagements an die Strukturpolitik und die Voraussetzungen hierfür.

Einen Input hierzu gab Joachim Boll (startklar.projekt.kommunikation) vor dem Hintergrund seiner Erfahrungen mit „Initiative ergreifen“.  Das Frühjahrstreffen begann mit einem Besuch im Bahnhof Mirke und wurde abends in der Silvio-Gesell-Tagungsstätte fortgesetzt.

 

Frühjahrstagung 2011: Bestandsaufnahme und Perspektiven der Strukturpolitik in NRW

„Es sind doch immer wieder spannende Reflektionen und Ideen, die im informellen Kreise entstehen“, sagte einer der Mitglieder und Teilnehmer an der GfS- Jahrestagung am 21. und 22. Januar 2011 in Königswinter. Etwa 25 KollegInnen der GfS als auch externe Referenten waren zusammengekommen, um entlang von konkreten Beispielen über Perspektiven der Strukturpolitik in NRW zu reflektieren. Kurzvorträge wurden gehalten zum Ruhrgebiet (durch Stefan Gärtner und Dieter Rehfeld), zum Südlichen Rheinland (durch Reimar Molitor) zum Bergischen Städtedreieck (durch Bodo Middeldorf) sowie von Martin Hennicke zu möglichen strukturpolitischen Präventionsansätzen in NRW und von Stefan Pfeifer zu Ansätzen der ökologischen Industriepolitik. Bis in den späten Abend wurde noch in gemütlicher Atmosphäre diskutiert.

Bei der Mitgliederversammlung am folgenden Tag wurde u.a. festgelegt, dass die GFS in 2011 alle zwei Monate einen Stammtisch zu verschiedenen Themen mit kleinen Inputreferaten organisieren wird. Auch hierzu sind gerne Nicht-Mitglieder eingeladen!