Ankündigung „GfS vor Ort“ am 28. September beim IAT Gelsenkirchen zum Thema „Kinder als Minderheit in einer alternden Gesellschaft“

Prof. Kurtenbach wird zum Thema „Kinder als Minderheit in einer alternden Gesellschaft“ sprechen und dabei insbesondere die Bedeutung demografischer Entwicklungen für Bildung und Chancengleichheit im Ruhrgebiet beleuchten. Im Anschluss an den Vortrag besteht wie üblich Gelegenheit zur Diskussion und zum Austausch.

Datum: 28.9.2026, 16 bis ca. 18 Uhr

Ort: Institut Arbeit und Technik (IAT)

Anmeldung bitte an info@strukturpolitik.org

Kooperationsveranstaltung: „Gleichwertige Lebensverhältnisse in Deutschland“

Prof. Stefan Siedentop und Elmar te Wildt begrüssten die 10 Teilnehmenden am 13.09.2019 in den Räumen des ILS NRW in Dortmund . Anlass war der sozioökonomische Disparitätenbericht 2019 (Download hier aus dem Angebot von www.fes.de) des ILS im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung .

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Unser Thema: soziale Prävention

Mit sozialer Prävention verbinden sich verschiedene Ziele, die von der Verbesserung der Teilhabe an Bildung und Gesellschaft bis zur Entlastung der öffentlichen Haushalte geht. In 18 Modellkommunen hat das Landesvorhaben „Kein Kind zurücklassen! Kommunen in NRW beugen vor (KeKiZ)“ seit etwa 3 Jahren Veränderungen im Präventionsangebot in Gang gesetzt.

Regina von Görtz und Frank Osterhoff informierten im Essener Unperfekthaus über das Vorhaben und erörterten die wichtigsten Forschungserkenntnisse aus der Begleitevaluation der Bertelsmann Stiftung. Martin Hennicke kommentierte aus Sicht des Landes NRW. Zehn Teilnehmerinnen und Teilnehmer diskutierten die Erklärungsansätze für Benachteiligung („auf die Adresse kommt es an“), erfolgreiche Präventionsstrategien im sozialen Nah-Umfeld betroffener Familien („ungleiches ungleich behandeln“) sowie die Messbarkeit der gesellschaftlichen und fiskalischen Erfolge von sozialer Prävention („Prävention braucht einen langen Atem“).