Prof. Kurtenbach hat uns am 28. September zum Thema „Kinder als Minderheit in einer alternden Gesellschaft“ informiert und dabei insbesondere die Bedeutung demografischer Entwicklungen für Bildung und Chancengleichheit im Ruhrgebiet beleuchtet. Im Anschluss an den Vortrag bestand wie üblich Gelegenheit zur Diskussion und zum Austausch.
Ankündigung Jubiläumstagung 20 Jahre GfS am 19. November: Perspektiven der Strukturpolitik zwischen knappen Ressourcen und erweiterten Anforderungen
Die Gesellschaft für Strukturpolitik wird 20 Jahre. Zeit, innezuhalten, zu reflektieren und auch zu feiern. Und zwar dort, wo der Verein vor 20 Jahren gegründet wurde: in den Räumen der ZENIT GmbH.
In diesen 20 Jahren hat sich Strukturpolitik immer wieder gewandelt. Anstelle der Kompensation von Standortnachteilen stehen zunehmend die Zielsetzung einer vorausschauenden Strukturpolitik und deren Beitrag zur Transformation in Richtung einer dekarbonisierten Wirtschaft. Die anstehenden Veränderungen der Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur sowie der europäischen Strukturfonds werden diesen Wandel weiter vorantreiben und erhebliche Konsequenzen für die Verteilung und den Einsatz der strukturpolitischen Ressourcen haben.
Vor diesem Hintergrund fragen wir uns, was wir in den vergangenen 20 Jahren gelernt haben, welche Konsequenzen sich daraus ergeben und wie es mit der Konzeption und Umsetzung regionaler Politik weitergehen sollte. Wir möchten diese Fragen und unsere Vorschläge für Antworten gerne mit Akteuren diskutieren, die sich in den unterschiedlichsten Formen mit regionaler Strukturpolitik befassen – sei es in der Konzeption, in der Umsetzung oder in der wissenschaftlichen Begleitung.
PROGRAMM
Moderation: Dr. habil. Anna Butzin, Institut Arbeit und Technik (IAT), Westfälische Hochschule Gelsenkirchen Bocholt Recklinghausen
| 14.00 | Begrüßung • Jürgen Schnitzmeier, Geschäftsführer des Zentrums für Innovation und Technik in NRW (ZENIT GmbH) Einführung: 20 Jahre Gesellschaft für Strukturpolitik – Lernen im Diskurs • Dr. Dieter Rehfeld, Vorsitzender der Gesellschaft für Strukturpolitik e. V |
| 14.30 | Mehr als nur Geld: Sichtbarkeit und Beteiligung als Merkmale neuer strukturpolitischer Formate • Prof. Dr. Rainer Danielzyk, Leibniz Universität Hannover, Institut für Umweltplanung; Leiter der AG Raumordnung und Regionalentwicklung |
| 15.15 | Kaffeepause |
| 15.30 | Staatsmodernisierung am Beispiel der Strukturpolitik • Martin Hennicke, Ministerialdirigent a.D., Hennicke Beratung und Projekte Vom Projekt in die Fläche. Überlegungen am Beispiel Südwestfalen • Dr. Stephanie Arens, Mitglied der Geschäftsführung der Südwestfalen Agentur GmbH, Leiterin REGIONALE 2025 / Smart Cities Südwestfalen |
| 16.45 | Podiumsdiskussion: Wie geht es weiter? Impuls und Moderation: Dr. Dieter Rehfeld • Alexandra Landsberg, Abteilungsleiterin Nachhaltige Entwicklung, Klimawandel, Circular Economy und Transformation, Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes NRW • Jürgen Schnitzmeier, Geschäftsführer ZENIT GmbH • Dr. Judith Terstriep, Leiterin des Forschungsschwerpunktes „Innovation, Raum & Kultur“, IAT, Westfälische Hochschule |
| 17.30 | Imbiss und Ausklang |
| ANMELDUNG BIS 30.10.2026 per E-Mail an rehfeld@iat.eu | VERANSTALTUNGSORT ZENIT GmbH Bismarckstraße 28 in Mülheim an der Ruhr |
GfS vor Ort bei der Business Metropole Ruhr GmbH: Entwicklungen und Perspektiven des 5-Standorte-Programms
Das Strukturstärkungsgesetz Kohleregionen sieht neben der Förderung ehemaliger Braunkohleregionen auch die Förderung in ehemaligen Steinkohlegebieten vor. In NRW betrifft dies 5 Kraftwerksstandorte in Hamm, Herne, Gelsenkirchen, Duisburg und dem Kreis Unna. Für deren Umfeld stehen bis 2038 über 600 Mio. € bereit.
Im Jahr 2020 hat sich die GfS erstmalig mit dem dafür aufgebauten Projektbüro Fünf-Standorte der Business Metropole Ruhr GmbH beschäftigt. Markus Querfurt, Leiter des 5-Standorte-Programms, ermöglichte uns am 16. Juli einen Austausch über die aktuellen Entwicklungen und Perspektiven des Programms.
GfS vor Ort bei der REGIONALE Südwestfalen: „Der südwestfälische Weg“
Im Nachgang zur Jahrestagung in Bochum lud uns die Südwestfalen Agentur am 27. und 28. Februar 2026 zu einer Fachexkursion ein. Ziel war es, die aktuellen Entwicklungen der REGIONALE 2025 im Austausch mit Akteuren vor Ort zu analysieren. Südwestfalen, das bereits 2013 Austragungsort war, nutzt dieses strukturpolitische Instrument des Landes Nordrhein-Westfalen zum zweiten Mal, um regionale Kooperationen und innovative Projektansätze zu bündeln.
„GfS vor Ort bei der REGIONALE Südwestfalen: „Der südwestfälische Weg““ weiterlesenGfS-Jahrestagung 2026 in Bochum: „Strukturpolitik und zukünftige Transformationskapazitäten vor Ort“
Am 16. und 17. Januar 2026 fand die Jahrestagung der Gesellschaft für Strukturpolitik (GfS) in Bochum statt. Unter dem Titel „Strukturpolitik und zukünftige Transformationskapazitäten vor Ort“ diskutierten rund 30 Teilnehmende aus Wissenschaft, Verwaltung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft die Frage, welche Voraussetzungen eine präventive und transformationsorientierte Strukturpolitik in Nordrhein-Westfalen künftig benötigt – und wie diese auf lokaler und regionaler Ebene wirksam umgesetzt werden kann.
„GfS-Jahrestagung 2026 in Bochum: „Strukturpolitik und zukünftige Transformationskapazitäten vor Ort““ weiterlesen
