Kooperationsveranstaltung: Die REGIONALEN, Erfolgsformat innovativer Stadt- und Regionalentwicklung

Im Jahr 2018 starteten drei neue REGIONALEN: In Ostwestfalen- Lippe, in Südwestfalen und im Bergischen Rheinland. Damit geht dieses außergewöhnlich erfolgreiche Format innovativer Regionalentwicklung in sein drittes Jahrzehnt.

Dieser Anlass war für uns Grund genug, sich noch einmal die Leitprinzipien des Ansatzes zu vergegenwärtigen und die Pläne für die neuen REGIONALEN kennenzulernen.
Trotz des Erfolgs des Formats in Nordrhein-Westfalen ist es anderswo kaum  adaptiert worden. Daher wurde auch das einzige operative Beispiel außerhalb Nordrhein-Westfalens, die REGIONALE 2025 im Limmattal bei Zürich (CH), vorgestellt. Zudem wurden Bezüge der REGIONALEN zum innovativen, weiter verbreiteten, aber bislang weniger stringent realisierten Formal der Internationalen Bauausstellungen (IBA) diskutiert.

Rund 50 Teilnehmende folgten der Einladung am 10. September 2018 in das Lensing-Carree Conference Center in Dortmund. Die Veranstaltung wurde gemeinsam mit dem Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung NRW (ILS) durchgeführt.

Hier finden Sie den Programmflyer (PDF-Format)

 

Mitglieder-Themenpapier: Ein Memorandum zur Zukunft Internationaler Bauausstellungen

Ein externer thematischer Beitrag unter Beteiligung unseres Mitglieds Reimar Molitor zu den in der GfS regelmäßig diskutierten Formaten/Initiativen in der Regionalentwicklung: Dr. Sonja Beeck, Prof. Dr. Werner Durth, Karl Jasper, Dr. Reimar Molitor, Reiner Nagel, Prof. Christa Reicher, Prof. Dr. Walter Siebel, Prof. Kunibert Wachten (2017): Ein Memorandum zur Zukunft Internationaler Bauausstellungen,  Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau- und Reaktorsicherheit (Hinweis: Pressebild und Downloadangebot von bmub.bund.de)

Passend dazu ein Link zu einer Plattform, auf der die bisherigen Bauausstellungen kurz vorgestellt werden (u.a. auch IBA Parkstad): www.open-iba.de

Unser Thema: Stadt – Umland – Land (Siedlungsentwicklung – „Neue Übergänge“)

Frank Wältring eröffnete im Essener Unperfekthaus den Diskurs mit einer Betrachtung auf der Makro-Ebene. Eine regionale Bestandsaufnahme im Rheinland hat Themen und Leitbilder für verschiedene Teilräume ergeben, die u.a. bei der Bildung von (projektbezogenen) Kooperationen zwischen Akteuren helfen können. Bei der Überleitung zur Mikro-Ebene wechselte er zur Perspektive einer Ortschaft in einem ländlich geprägten Teil Westfalens. Dort steht mit dem LEADER-Programm zwar ein regionales Management zur ländlichen Entwicklung zur Verfügung. Dessen kleinräumige Gebietskulisse ist zur Bildung von Kooperationen zwischen Mittelstädten und dem ländlichen Umland jedoch nur bedingt geeignet.

Die fünf Teilnehmenden unterstützen den Input-Vortrag mit ihren Erfahrungen. So wurden spezifische Vor- und Nachteile der Regionalentwicklung in ländlichen Gebieten im Vergleich zu Metropolräumen erkannt. Zudem wurde der Gedanke formuliert, dass kommunale Wirtschaftsfördergesellschaften nicht die Vorreiter von ganzheitlichen und räumlichen Innovationsansätzen sind. Zugleich sind solche Ansätze notwendig, um wirtschaftliche, soziale und grüne Ansätze zusammenzudenken sowohl in ländlich-mittelstaedtischen Räumen als auch in Metropolregionen. In diesem Bereich besteht eine Lücke sowohl in der Raumplanung als auch in der Verknüpfung von neuen Förderansätzen.

Frühjahrstagung 2015: Metropolregion, Regiopole und strukturpolitische Regionen in NRW

Rund 20 Mitglieder und Besucher folgten der Einladung in das winterliche Wuppertal zur Podiumsdiskussion über das Thema „Metropolregion, Regiopole und strukturpolitische Regionen: Trends in der Diskussion um eine teilräumlichen Struktur in NRW und deren Konsequenzen“

Impulsreferate:

  • Dr. Reimar Molitor (Region Köln/Bonn e.V.),
  • Martin Tönnes (Regionalverband Ruhr)
  • Dr. Heiner Kleinschneider (WFG für den Kreis Borken mbH).