Frühjahrstagung 2018: Gleichwertige Lebensbedingungen, endogene Potenziale und bürgerschaftliches Engagement. Was muss der Staat (noch) leisten?

Am 19. Januar fanden das Frühjahrstreffen und am 20. Januar die 11. GfS-Mitgliederversammlung statt.  Rund 30 Teilnehmende und Referenten kamen in der Silvio Gesell Tagungsstätte in Wuppertal zusammen und nutzten die Gelegenheit, sich mit dem Thema in Vorträgen und Diskussionen aus der jeweils individuellen beruflichen Perspektive auseinanderzusetzen.

Hier geht es zum Programm (PDF).

Impressionen

Frühjahrstagung:

Mitgliederversammlung:

Unser Thema: soziale Prävention

Mit sozialer Prävention verbinden sich verschiedene Ziele, die von der Verbesserung der Teilhabe an Bildung und Gesellschaft bis zur Entlastung der öffentlichen Haushalte geht. In 18 Modellkommunen hat das Landesvorhaben „Kein Kind zurücklassen! Kommunen in NRW beugen vor (KeKiZ)“ seit etwa 3 Jahren Veränderungen im Präventionsangebot in Gang gesetzt.

Regina von Görtz und Frank Osterhoff informierten im Essener Unperfekthaus über das Vorhaben und erörterten die wichtigsten Forschungserkenntnisse aus der Begleitevaluation der Bertelsmann Stiftung. Martin Hennicke kommentierte aus Sicht des Landes NRW. Zehn Teilnehmerinnen und Teilnehmer diskutierten die Erklärungsansätze für Benachteiligung („auf die Adresse kommt es an“), erfolgreiche Präventionsstrategien im sozialen Nah-Umfeld betroffener Familien („ungleiches ungleich behandeln“) sowie die Messbarkeit der gesellschaftlichen und fiskalischen Erfolge von sozialer Prävention („Prävention braucht einen langen Atem“).

Unser Thema: Das Verhältnis von Verhältnis von Landesplanung und Strukturpolitik

Der zweite Stammtisch der Gesellschaft für Strukturpolitik im Jahr 2014 fand am 23. Juni im Unperfekthaus in Essen statt. Prof. Danielzyk präsentierte Auszüge der ILS-Untersuchung „Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse: NRW-spezifische Auswertung von Indikatoren zur Raumentwicklung“.

Martin Hennicke stellte den Zusammenhang zu laufenden und zukünftig zu erwartenden Diskussionen zur Landesentwicklungsplanung, zum Länderfinanzausgleich und zum Solidarpakt Ost her. Im Anschluss diskutierten neun Anwesende darüber, ob und wie die klassische Raumplanung und moderne partizipative Raumentwicklungsansätze in der Lage sind, räumliche Disparitäten auf lokaler und regionaler Ebene zu erkennen und zu beheben.

Frühjahrstagung 2014: Zivilgesellschaftliches Engagement und Strukturpolitik

Das Frühjahrstreffen der Gesellschaft für Strukturpolitik fand am 24. Januar 2014 um 16:30 Uhr in Wuppertal statt.

Das Thema lautete „Zivilgesellschaftliches Engagement und Strukturpolitik“. Als Fortsetzung der bisherigen Diskussionen ging es weiter um die „Anschlussfähigkeit“ bürgerschaftlichen Engagements an die Strukturpolitik und die Voraussetzungen hierfür.

Einen Input hierzu gab Joachim Boll (startklar.projekt.kommunikation) vor dem Hintergrund seiner Erfahrungen mit „Initiative ergreifen“.  Das Frühjahrstreffen begann mit einem Besuch im Bahnhof Mirke und wurde abends in der Silvio-Gesell-Tagungsstätte fortgesetzt.