Die Gesellschaft für Strukturpolitik wird 20 Jahre. Zeit, innezuhalten, zu reflektieren und auch zu feiern. Und zwar dort, wo der Verein vor 20 Jahren gegründet wurde: in den Räumen der ZENIT GmbH.
In diesen 20 Jahren hat sich Strukturpolitik immer wieder gewandelt. Anstelle der Kompensation von Standortnachteilen stehen zunehmend die Zielsetzung einer vorausschauenden Strukturpolitik und deren Beitrag zur Transformation in Richtung einer dekarbonisierten Wirtschaft. Die anstehenden Veränderungen der Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur sowie der europäischen Strukturfonds werden diesen Wandel weiter vorantreiben und erhebliche Konsequenzen für die Verteilung und den Einsatz der strukturpolitischen Ressourcen haben.
Vor diesem Hintergrund fragen wir uns, was wir in den vergangenen 20 Jahren gelernt haben, welche Konsequenzen sich daraus ergeben und wie es mit der Konzeption und Umsetzung regionaler Politik weitergehen sollte. Wir möchten diese Fragen und unsere Vorschläge für Antworten gerne mit Akteuren diskutieren, die sich in den unterschiedlichsten Formen mit regionaler Strukturpolitik befassen – sei es in der Konzeption, in der Umsetzung oder in der wissenschaftlichen Begleitung.
PROGRAMM
Moderation: Dr. habil. Anna Butzin, Institut Arbeit und Technik (IAT), Westfälische Hochschule Gelsenkirchen Bocholt Recklinghausen
| 14.00 | Begrüßung • Jürgen Schnitzmeier, Geschäftsführer des Zentrums für Innovation und Technik in NRW (ZENIT GmbH) Einführung: 20 Jahre Gesellschaft für Strukturpolitik – Lernen im Diskurs • Dr. Dieter Rehfeld, Vorsitzender der Gesellschaft für Strukturpolitik e. V |
| 14.30 | Mehr als nur Geld: Sichtbarkeit und Beteiligung als Merkmale neuer strukturpolitischer Formate • Prof. Dr. Rainer Danielzyk, Leibniz Universität Hannover, Institut für Umweltplanung; Leiter der AG Raumordnung und Regionalentwicklung |
| 15.15 | Kaffeepause |
| 15.30 | Staatsmodernisierung am Beispiel der Strukturpolitik • Martin Hennicke, Ministerialdirigent a.D., Hennicke Beratung und Projekte Vom Projekt in die Fläche. Überlegungen am Beispiel Südwestfalen • Dr. Stephanie Arens, Mitglied der Geschäftsführung der Südwestfalen Agentur GmbH, Leiterin REGIONALE 2025 / Smart Cities Südwestfalen |
| 16.45 | Podiumsdiskussion: Wie geht es weiter? Impuls und Moderation: Dr. Dieter Rehfeld • Alexandra Landsberg, Abteilungsleiterin Nachhaltige Entwicklung, Klimawandel, Circular Economy und Transformation, Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes NRW • Jürgen Schnitzmeier, Geschäftsführer ZENIT GmbH • Dr. Judith Terstriep, Leiterin des Forschungsschwerpunktes „Innovation, Raum & Kultur“, IAT, Westfälische Hochschule |
| 17.30 | Imbiss und Ausklang |
| ANMELDUNG BIS 30.10.2026 per E-Mail an rehfeld@iat.eu | VERANSTALTUNGSORT ZENIT GmbH Bismarckstraße 28 in Mülheim an der Ruhr |


